2000er Jahre
Anfang der 2000er Jahre versuchte man eine BKV Meisterschaft nach Philippsburg zu holen, leider oder vielleicht Gott sei Dank, wurden die Vogelfreunde aus Wiesental mit der BKV Meisterschaft betraut. Dieses negative Ereignis, war der Grund sich um die Internationale Farbkanarienschau zu bemühen, die Vogelfreunde Ladenburg gaben bekannt diese nicht mehr durchführen zu wollen. Eine Erfolgsstory für Philippsburg sollte beginnen, diese wurde 2020 durch Corona gebrochen und seither ruht auch diese Veranstaltung. Im Zeitraum der Farbkanarienschau wurde der Verein auch Mitglieder stärker, mittlerweile sind es 121 Mitglieder, davon 35 Vogelhalter und 23 DKB Ringbezieher. Der einst kleine Philippsburger Vogelverein mauserte sich zum größten innerhalb des Landesverbandes Baden. Der Verein wird unter der Nummer 41 geführt und erreichte Weltruhm, zahlreiche Welt- und Europameistertitel wurden errungen, Bus- und Flugreisen zu Weltmeisterschaften und zur größten Vogelbörse nach Reggio Emilia in Italien war lange Jahre das Ziel der Vogelfreunde aus Philippsburg und Umgebung. Sammeltransporte zur DKB Meisterschaften, Einlieferungsstelle SÜD für die COM Deutschland, Züchtertreffen und vieles mehr wurden organisiert. Im Rahmen des 75-jährigen Vereinsjubiläums hat sich der Verein wiederum um die Ausrichtung der BKV Meisterschaft beworben und hat den Zuschlag für ebenfalls 75. Jubiläums Meisterschaft erhalten. Ausgerichtet wird diese Jubiläumsmeisterschaft in der Bruhrainhalle Philippsburg-Huttenheim in der Zeit vom 30.11. – 03.12.2023.
1990er Jahre
90er Jahre waren geprägt von der Jugendarbeit im Verein, sage und schreibe vier Jugendzüchter waren erfolgreich als Aussteller tätig. Die Kanarienzucht nahm im Verein nun so richtig Fahrt auf und Hans Kreuzer und Claus errungen den Deutschen Meistertitel beim DKB. Südwestdeutsche und Badische Meistertitel wurden durch die Vereinsmitglieder Reihenweise errungen. Eine weitere bauliche Maßnahme wurde umgesetzt, seither ziert eine Pergola das schmucke Vereinsheim. 1994 wurde im Vereinsheim das erste Züchtertreffen durch den damaligen Kanarienwart Claus Köhler organisiert, ebenso wurden regelmäßige Sammeltransporte zu den DKB Meisterschaften organisiert und durchgeführt. Ende der 90er Jahre stand ein Generationswechsel in der Vorstandschaft an, Claus Köhler übernahm kurz vor dem 50-jährigen Vereinsjubiläum die Tätigkeit als 1. Vorsitzender, diese Funktion hat er heute noch inne.
1980er Jahre
80er Jahre, der Verein wird als eingetragener Verein beim Amtsgericht in Bruchsal registriert. Die Epoche Bau des Vereinsheimes wurde begonnen, 1985 wurde die heutige Ausstellungshalle eingeweiht, im gleichen Jahr wurde mit der Planung des Anbaues, heute der Versammlungsraum begonnen. Dieser weitere Bauabschnitt wurde anlässlich des 40-jährigem Vereinsjubiläum der Öffentlichkeit präsentiert. Auch die aktiven Vogelzüchter werden immer erfolgreicher, zahlreiche Kreis- Landes- und Bundessieger werden errungen.
1970er Jahre

Ein großer Schritt in die Zukunft wird gemacht. Vorstandschaft, Züchter und Aussteller versuchen mit drei Größen die Ausstellungskäfige zu normen. Glasausstellungskäfige nahtlos einzufügen und mit Großvolieren das Gesamtbild zu erweitern. Der Verein erteilt der Landesstrafanstalt Bruchsal einen Großauftrag zum Bau von einheitlichen Ausstellungskäfigen. Diese sind heute noch Bestandteil der aktuellen Vogelschau. Zum 25- jährigen Vereinsjubiläum wurde vom 13. – 14.10.1973 eine Jubiläumsausstellung veranstaltet. Im Nachhinein spricht die BNN von einem wahren Vogelparadies. Vögel aus allen Erdteilen waren zu sehen. Über 30 Vogelvereine aus dem Umland sowie Landesverbände waren zu Gast.
1960er Jahre

Von einem wahren Besucheransturm ist in den Protokollen der 60er Jahren zu lesen, über 900 Besucher besuchen die Vogelschau in Philippsburg, das Gasthaus zum Einhorn ist über Jahre hinweg der mehr als geeignete Standort dafür.
Früh erkennt man wie wertvoll Kameradschaft und Geselligkeit im Vereinsleben sind. Regelmäßige Mitgliederversammlungen werden abgehalten und trotz schwieriger finanzieller Lage, wird mit der Winterfütterung begonnen. Hierfür wurden geeignete Futterstellen gesucht und Futterhäuschen selbst gebaut und aufgestellt. Verschiedene Zuchtrichtungen und andere Neigungen der Mitglieder, veranlassen die Vereinsführung mehrfach zur Namensänderung des Vereins. So nannte man sich dann Verein der Kanarienzüchter und Vogelfreunde Philippsburg, einige Jahre später sogar Verein der Vogel- und Aquarienfreunde Philippsburg. Aufgrund der wachsenden Aufgaben im Verein, erfolgt ein Mitgliederbeschluss die Vorstandschaft um einen zweiten Vorstand zu erweitern. Im Nordbadischen Raum bilden sich weitere Vogelvereine und veranstalten im Herbst ihre Vogelausstellungen. Von der Vorstandschaft ergeht daher der Aufruf, geschlossen diese Vogelschauen der Nachbargemeinden zu besuchen, um Informationen auszutauschen. Exoten, Sittiche und Papageien stellen bereits einen erheblichen Anteil an Ausstellungsvögel. Käfigmaterial wurde vergrößert und vereinheitlicht. Waren es anfangs Einzelstücke verschiedenen Ursprungs, wurde versucht mehrere gleich große und gleichaussehende zu präsentieren. Die Anzahl der ausgestellten Vögel erfährt von Ausstellung zu Ausstellung eine Steigerung. Die Kombination mit den Aquarianern bietet den Besuchern ein vielfältiges Naturschauspiel mit Springbrunnen und Wasserspiel.
Vereinsgründung
Laut Vereinschronik fand am 25.09.1948 Gründungsversammlung im Gasthaus zum Löwen statt, Kornel Hechler † und Otto Bauni † hatten zu dieser Versammlung aufgerufen, 15 Vogel- und Naturschutzfreunde fanden sich ein. Kornel Hechler † wurde zum 1. Vorstand gewählt, Arhur Boos † zum Kassier und Erwin Christ † zum Schriftführer. Das Gründungsprotokoll fertigte Otto Bauni † von Hand. Bereits am 18.12.1948 wurde im Gasthaus zum Einhorn die erste Vogelausstellung durchgeführt. 50er Jahre sind geprägt vom Aufbau des Vereines, regelmäßige Vereinsausstellungen, Vereinsausflüge und Grillfeste
